Entzündliche Hauterkrankungen, Neurodermitis, Dermatologie

Zu den häufigsten und wichtigsten entzündlichen Hauterkrankungen zählen die Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne und Rosazea. Zudem sind uns viele weitere dermatologische Erkrankungen bekannt, die wir selbstverständlich auch in unserer Praxis behandeln können. Die genaue Diagnose ist für die Wahl der Therapie von wichtiger Bedeutung. Deshalb setzen wir zur Abklärung verschiedene diagnostische Methoden ein und führen gegebenenfalls auch weitere Spezialuntersuchungen wie Biopsien oder Blutuntersuchungen durch.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Die Schuppenflechte (Psoriasis) zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen. Sie ist gutartig und verläuft oftmals chronisch, zudem weist die Psoriasis oftmals unterschiedliche Erscheinungsbilder auf und ist genetisch veranlagt. Die Erkrankung äußert sich meistens in einem hartnäckigen Auftreten von roten Schuppenherden, die beispielweise im Bereich des behaarten Kopfes, des Knies, der Ellenbogen oder des Perianalbereichs auftreten. In sehr schweren Fällen können die gesamte Hautoberfläche oder aber auch Gelenke, Nägel oder Schleimhäute betroffen sein. Eine Ansteckung anderer Personen ist nicht bekannt.

Sollten Sie sich anhand dieser Beschreibung und Symptome wiedererkennen, können Sie uns jederzeit erreichen und ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren. Wir können dann genau abklären, ob es sich um eine Schuppenflechte handelt. Sollte dies der Fall sein, beraten wir Sie ausführlich über mögliche therapeutische Maßnahmen. Gemeinsam werden wir die für Sie passende Therapie finden.

Neurodermitis und Ekzeme

Unter Ekzemen versteht man Intoleranzreaktionen der Haut, die unterschiedlichster Herkunft sein können. Die genauen Ursachen der Neurodermitis sind unbekannt, jedoch gelten genetische Veranlagungen als wesentliche Risikofaktoren.

Die Neurodermitis zählt zu den endogenen Ekzemen und wird durch innere Faktoren, oftmals erbliche Veranlagungen, ausgelöst. Diese Erkrankung tritt in Schüben auf und geht mit einem hartnäckigen Juckreiz, sowie trockener, schuppiger und geröteter Haut einher. Sie beginnt oftmals im Kindesalter, kommt aber auch noch im Erwachsenenalter vor.

Exogene Ekzeme werden durch den Kontakt mit einwirkenden Substanzen auf der Haut ausgelöst. Dieser Kontakt kann fühl- und spürbar oder aber auch über feinste Substanzspuren in der Luft erfolgen. Allgemein kann jede Stelle des Körpers von Ekzemen betroffen werden. Nicht jeder Reiz löst ein Ekzem aus, dabei ist entscheiden, dass der Reiz die Toleranzschwelle der Haut überschreitet und daraus eine Entzündung resultiert.

Die verschiedenen Ekzemformen sehen häufig sehr ähnlich aus, weshalb eine genaue Evaluierung notwendig ist. In unserer dermatologischen Praxis in Berlin-Mitte überprüfen wir eingehend, um welche Form es sich bei Ihnen handelt. Anhand einer genauen Diagnose können wir entsprechende Therapiemöglichkeiten für Sie oder Ihr Kind finden.

Akne

Etwa 85 Prozent der deutschen Bevölkerung waren in ihrem Leben schon einmal von Akne betroffen. Hauptsächlich tritt die Akne durch hormonelle Veränderungen während der Pubertät auf. Das Ausbrechen der Akne ist von Patient zu Patient unterschiedlich, jedoch klingt diese bis zum 30. Lebensjahr meist wieder ab. Unter der sogenannten physiologischer Akne leiden in etwa 60 Prozent der Jugendlichen, die nach zwei bis drei Jahren wieder abnimmt. Dieser Form der Akne kann meist mit freiverkäuflichen Mitteln aus der Drogerie oder Apotheke Einhalt geboten werden. Dahingegen leiden ca. 40 Prozent der Teenager unter einer ausgeprägten Verlaufsform, der sogenannten klinischen Akne. Dieser Akne-Typ kann manchmal fünf bis zwanzig Jahre anhalten und bedarf einer fachärztlichen, medikamentösen Behandlung. Die schwere Verlaufsform der Akne kann zu einer seelischen Belastung führen, dies ist jedoch nicht notwendig. In unserer dermatologischen Praxis in Berlin können wir für jede Form der Akne eine Therapie finden. Sollten Sie unter Ihrer Akne leiden, können Sie uns jederzeit kontaktieren, um Ihr persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Rosazea

Die Rosazea ist eine der häufigsten Hauterkrankungen, die hauptsächlich im Erwachsenenalter auftritt. Von dieser Erkrankung sind in etwa zwei bis fünf Prozent aller Erwachsenen in Deutschland betroffen, jedoch erkranken Frauen wesentlich häufiger als Männer. Üblicherweise beginnt die Erkrankung im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Bei dieser Erkrankung sind die feinen Äderchen der Haut dauerhaft geweitet, was zu einer Rötung der Haut führt. Plötzlich auftretende Gesichtsrötungen, Knötchen oder Eiterpickel können Indikatoren für die Rosazea sein. Mit Fortschreiten der Krankheit kann es zudem zu einer knotigen Verdickung der Nase kommen. Die Veranlagung dieser Erkrankung ist vererbbar.